iPhone-Generationen im Überblick: Alle Modelle von 2007 bis heute
Die iPhone-Generationen zeigen, wie Apple das Smartphone weiterentwickelt hat. Aus einem Mobiltelefon mit Touchscreen wurde eine vielseitige Plattform für Kommunikation, Fotografie und Video sowie für Navigation und künstliche Intelligenz. Das erste iPhone stellte Apple am 9. Januar 2007 vor. Seitdem veröffentlicht Apple regelmäßig neue Hauptmodelle und mehrere Varianten pro Jahr.
Der Begriff iPhone-Generation ist dabei nicht eindeutig. Er kann eine Hauptreihe wie iPhone 12 oder iPhone 17 meinen, eine Modellvariante wie iPhone 12 mini oder iPhone 17 Pro Max oder eine eigene Baureihe wie das iPhone SE. Die folgende Übersicht berücksichtigt deshalb sowohl die wichtigsten Jahrgänge als auch die unterschiedlichen Modellklassen.
Die iPhone-Generationen von 2007 bis 2026
| Jahr | Modelle | Wichtigste Neuerungen |
|---|---|---|
| 2007 | iPhone | Multi-Touch, EDGE, iPod-, Telefon- und Internetfunktionen |
| 2008 | iPhone 3G | UMTS, GPS, App Store, iPhone OS 2 |
| 2009 | iPhone 3GS | Mehr Leistung, Autofokus, Videoaufnahme, Sprachsteuerung |
| 2010 | iPhone 4 | Retina-Display, Glasgehäuse, Frontkamera, FaceTime |
| 2011 | iPhone 4s | Siri, A5-Chip, 8-Megapixel-Kamera |
| 2012 | iPhone 5 | 4-Zoll-Display, LTE, Lightning-Anschluss |
| 2013 | iPhone 5c, iPhone 5s | Farbige Kunststoffgehäuse, Touch ID, 64-Bit-Chip |
| 2014 | iPhone 6, iPhone 6 Plus | 4,7- und 5,5-Zoll-Displays, Apple Pay |
| 2015 | iPhone 6s, iPhone 6s Plus | 3D Touch, Live Photos, bessere Kameras |
| 2016 | iPhone SE, iPhone 7, iPhone 7 Plus | Kompaktes SE, Wasserbeständigkeit, Dualkamera im Plus-Modell |
| 2017 | iPhone 8, iPhone 8 Plus, iPhone X | Kabelloses Laden, OLED, Face ID, Gestensteuerung |
| 2018 | iPhone XS, iPhone XS Max, iPhone XR | Größeres OLED-Modell, farbiges Einstiegsmodell |
| 2019 | iPhone 11, iPhone 11 Pro, iPhone 11 Pro Max | Nachtmodus, Ultraweitwinkel, Pro-Kameras |
| 2020 | iPhone SE, 2. Generation, iPhone 12, iPhone 12 mini, iPhone 12 Pro, iPhone 12 Pro Max | A13 im SE, 5G, OLED bei der Hauptreihe, MagSafe |
| 2021 | iPhone 13, iPhone 13 mini, iPhone 13 Pro, iPhone 13 Pro Max | Längere Akkulaufzeit, Kinomodus, ProMotion bei den Pro-Modellen |
| 2022 | iPhone SE, 3. Generation, iPhone 14, iPhone 14 Plus, iPhone 14 Pro, iPhone 14 Pro Max | 5G im SE, Satelliten-Notruf, Dynamic Island, 48-Megapixel-Kamera |
| 2023 | iPhone 15, iPhone 15 Plus, iPhone 15 Pro, iPhone 15 Pro Max | USB-C, Dynamic Island bei allen Hauptmodellen, Titan bei Pro-Modellen |
| 2024 | iPhone 16, iPhone 16 Plus, iPhone 16 Pro, iPhone 16 Pro Max | A18, Kamerasteuerung, Actiontaste, Unterstützung für Apple Intelligence |
| 2025 | iPhone 16e | Günstigeres Modell mit aktuellerer Chipgeneration und Apple Intelligence |
| 2025 | iPhone 17, iPhone Air, iPhone 17 Pro, iPhone 17 Pro Max | Neue Modellaufteilung, ProMotion im Standardmodell, besonders dünnes Air |
| 2026 | iPhone 17e | Günstigeres Mitglied der iPhone-17-Familie mit A19, 256 GB und Apple Intelligence |
Apple veröffentlicht innerhalb eines Jahrgangs häufig mehrere Varianten. Beim iPhone 12 gehörten beispielsweise das iPhone 12, iPhone 12 mini, iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max zur selben Hauptgeneration. Die Unterschiede liegen vor allem bei Größe, Kamera, Display, Gehäusematerial und Speicher.
Die wichtigsten Entwicklungsschritte
2007 bis 2009: Touchscreen, Mobilfunk und App Store
Das erste iPhone vereinte ein Mobiltelefon mit einem Breitbild-iPod und einem Internetgerät. Es besaß einen Multi-Touch-Bildschirm, eine 2-Megapixel-Kamera, WLAN, Bluetooth und den damals verbreiteten Mobilfunkstandard EDGE. Die Bedienung erfolgte fast vollständig über den Bildschirm. Eine klassische Tastatur nahm deshalb keinen Platz auf der Vorderseite ein.
Das iPhone 3G brachte 2008 UMTS, GPS und den App Store. Damit konnten Nutzer erstmals Programme von Drittanbietern direkt auf dem iPhone installieren. Der App Store veränderte die Bedeutung des Geräts grundlegend: Das iPhone blieb kein fest ausgestattetes Telefon, sondern wurde zu einer erweiterbaren Plattform.
Das iPhone 3GS legte 2009 den Schwerpunkt auf Geschwindigkeit. Apple stattete es mit einem schnelleren Prozessor, einer 3-Megapixel-Kamera mit Autofokus und Videoaufnahme aus. Hinzu kamen Sprachsteuerung und eine höhere Datenrate im Mobilfunknetz.
2010 bis 2013: Retina-Display, Siri und LTE
Das iPhone 4 markierte einen deutlichen Generationswechsel. Apple verwendete erstmals ein Retina-Display mit 960 × 640 Pixeln. Die Pixeldichte war so hoch, dass einzelne Pixel bei normalem Betrachtungsabstand kaum erkennbar waren. Das neue Glas- und Edelstahlgehäuse unterschied sich deutlich von den abgerundeten Vorgängern.
Weitere Neuerungen des iPhone 4 waren:
- eine 5-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz
- eine HD-Videoaufnahme
- eine Frontkamera
- FaceTime
- ein Gyrosensor
- kabellose Datenfunktionen für Videotelefonie und persönliche Hotspots
Probleme bereitete zunächst die Antennenkonstruktion im Metallrahmen. Beim Umfassen bestimmter Gehäusestellen konnte die Empfangsleistung sinken. Apple reagierte beim iPhone 4s mit einer überarbeiteten Antennenlösung.
Das iPhone 4s von 2011 führte Siri ein. Der Sprachassistent konnte gesprochene Fragen verstehen und Aufgaben wie die Anzeige des Wetters oder das Erstellen von Erinnerungen ausführen. Das iPhone 4s hatte außerdem den A5-Chip und eine 8-Megapixel-Kamera.
Mit dem iPhone 5 vergrößerte Apple das Display erstmals von 3,5 auf 4 Zoll. Das Gehäuse wurde länger, blieb aber relativ schmal. Gleichzeitig führte Apple LTE und den Lightning-Anschluss ein. Lightning ersetzte den bisherigen 30-Pin-Dockanschluss und machte für älteres Zubehör häufig einen Adapter erforderlich.
2013 teilte Apple die Modellreihe erstmals deutlicher auf. Das iPhone 5c besaß ein farbiges Kunststoffgehäuse und positionierte sich als günstigere Variante. Das iPhone 5s führte Touch ID und den ersten 64-Bit-Chip in einem Smartphone ein.
2014 bis 2016: Größere Displays und neue Modellklassen
Mit dem iPhone 6 und iPhone 6 Plus reagierte Apple auf die Nachfrage nach größeren Bildschirmen. Das iPhone 6 besaß ein 4,7-Zoll-Display, das iPhone 6 Plus ein 5,5-Zoll-Display. Damit entstand neben dem Standardmodell eine größere Variante für Nutzer, die mehr Platz für Videos, Spiele und Texte bevorzugten.
Weitere Neuerungen dieser Generation waren:
- der A8-Chip
- schnellere LTE-Verbindungen
- Apple Pay
- dünnere Gehäuse
- eine bessere Kamera
Das iPhone 6s und iPhone 6s Plus brachten 2015 3D Touch und Live Photos. 3D Touch erkannte unterschiedliche Druckstärken auf dem Display. Live Photos speicherten neben dem Foto kurze Bewegungs- und Tonsequenzen.
Das iPhone SE von 2016 kombinierte ein kompaktes 4-Zoll-Gehäuse mit Technik des iPhone 6s. Es richtete sich an Nutzer, die ein kleines Smartphone mit aktuellerer Leistung und Touch ID bevorzugten.
Das iPhone 7 und iPhone 7 Plus führten Wasser- und Staubbeständigkeit nach IP67 ein. Beim Plus-Modell setzte Apple erstmals eine Dualkamera ein. Die zweite Kamera ermöglichte unter anderem einen optischen Zoom und Porträtaufnahmen. Gleichzeitig entfernte Apple die 3,5-Millimeter-Kopfhörerbuchse.
2017 bis 2019: OLED, Face ID und Pro-Modelle
2017 erschienen mit dem iPhone 8 und iPhone 8 Plus zunächst weiterentwickelte Modelle mit Home-Taste und Touch ID. Beide Geräte erhielten eine Glasrückseite und unterstützten kabelloses Laden.
Parallel stellte Apple das iPhone X vor. Es leitete eine neue Design- und Bedienlinie ein:
- ein 5,8-Zoll-OLED-Display
- nahezu vollflächige Vorderseite
- Face ID statt Home-Taste
- TrueDepth-Kamera
- Gestensteuerung
- kabelloses Laden
Das iPhone XS und iPhone XS Max setzten diese Entwicklung fort. Das Max-Modell bot ein größeres OLED-Display. Das iPhone XR übertrug viele Funktionen des iPhone X in ein günstiger positioniertes Modell mit LCD-Display und farbigen Gehäusen.
Ab 2019 unterschied Apple stärker zwischen Standard- und Pro-Modellen. Das iPhone 11 besaß eine Weitwinkel- und eine Ultraweitwinkelkamera. Der Nachtmodus verbesserte Aufnahmen bei wenig Licht. Das iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max ergänzten eine Telekamera und ein OLED-Display.
2020 bis 2022: 5G, MagSafe und Dynamic Island
Das iPhone SE der zweiten Generation übernahm das Gehäuse des iPhone 8, erhielt aber den A13-Chip und eine moderne 12-Megapixel-Kamera. Die Home-Taste und Touch ID blieben erhalten.
Mit dem iPhone 12 führte Apple 5G in die Hauptreihe ein. Alle vier Modelle besaßen OLED-Displays. Das iPhone 12 mini sprach Nutzer an, die ein besonders kompaktes Gerät wollten. MagSafe ergänzte das iPhone um ein Magnetsystem für Ladegeräte, Hüllen und weiteres Zubehör.
Das iPhone 13 verbesserte vor allem Akkulaufzeit, Kamera und Videoaufnahme. Der Kinomodus ermöglichte Aufnahmen mit automatischer Schärfeverlagerung. Die Pro-Modelle erhielten ProMotion mit einer Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz. Dadurch wirken Scrollen und Animationen flüssiger.
Das iPhone SE der dritten Generation kombinierte 2022 den A15-Chip mit einem 4,7-Zoll-Display, Touch ID und 5G. Es blieb damit die kompakte iPhone-Variante mit Home-Taste.
Beim iPhone 14 und iPhone 14 Plus ergänzte Apple Sicherheitsfunktionen wie Unfallerkennung und einen satellitengestützten Notruf. Die Pro-Modelle erhielten Dynamic Island, ein Always-On-Display und eine 48-Megapixel-Hauptkamera. Dynamic Island ersetzt die frühere Notch nicht vollständig, bindet den Bereich aber stärker in die Benutzeroberfläche ein.
2023 bis 2024: USB-C und Apple Intelligence
Das iPhone 15 brachte USB-C in die Hauptreihe. Damit lässt sich ein gemeinsames Kabel für viele aktuelle Smartphones, Tablets und Computer verwenden. Das iPhone 15 und iPhone 15 Plus bekamen Dynamic Island und eine 48-Megapixel-Hauptkamera.
Die Pro-Modelle des iPhone 15 führten unter anderem ein Titangehäuse, die Actiontaste und den A17-Pro-Chip ein. Beim iPhone 15 Pro Max kam zusätzlich eine leistungsfähigere Telekamera hinzu.
Das iPhone 16 und iPhone 16 Plus erhielten den A18-Chip, die Actiontaste und eine Kamerasteuerung. Diese Taste ermöglicht den direkten Zugriff auf die Kamera und die Anpassung wichtiger Aufnahmefunktionen. Die iPhone-16-Modelle gehören außerdem zu den Geräten, die Apple für Apple Intelligence vorgesehen hat.
Apple Intelligence bezeichnet Apples Funktionen für künstliche Intelligenz. Dazu gehören je nach Gerät, Sprache und Region beispielsweise Schreibwerkzeuge, eine intelligentere Siri und Funktionen zur Bearbeitung von Inhalten. Die Unterstützung hängt von der verbauten Hardware ab und folgt deshalb nicht allein dem Kriterium „neues iOS verfügbar“.
2025 bis 2026: iPhone 17, iPhone Air und iPhone 17e
Die aktuelle Modellfamilie umfasst nach Apples deutscher iPhone-Übersicht das iPhone 17e, iPhone 17, iPhone Air, iPhone 17 Pro, iPhone 17 Pro Max sowie das iPhone 16.
Das iPhone 17 besitzt:
- ein 6,3-Zoll-OLED-Display
- ProMotion mit bis zu 120 Hertz
- ein Always-On-Display
- die Dynamic Island
- den A19-Chip
- 256 oder 512 GB Speicher
Das iPhone Air setzt den Schwerpunkt auf ein dünnes und leichtes Gehäuse. Es besitzt ein 6,5-Zoll-OLED-Display, einen A19-Pro-Chip, einen Titanrahmen und eine Gehäusetiefe von 5,64 Millimetern. Das Modell wiegt 165 Gramm und verwendet ausschließlich eSIM. Eine physische SIM-Karte lässt sich darin nicht einsetzen. In Deutschland kostet die 256-GB-Version laut Apple 1.199 Euro.
Das iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max richten sich an Nutzer mit hohen Ansprüchen an Kamera, Video und Speicher. Das Pro-Modell besitzt ein 6,3-Zoll-Display, das Pro Max ein 6,9-Zoll-Display. Das Pro Max ist mit bis zu 2 TB Speicher erhältlich.
Das iPhone 17e wurde am 2. März 2026 vorgestellt. Es bietet den A19-Chip, 256 GB Basisspeicher, eine 48-Megapixel-Fusion-Kamera, MagSafe und Apple Intelligence. Es ist damit für Nutzer interessant, die aktuelle Leistung und eine längere Softwareperspektive benötigen, aber auf einige Pro-Funktionen verzichten können.
Die Unterschiede zwischen den Modellklassen
Standardmodelle
Die Standardmodelle wie iPhone 15, iPhone 16 und iPhone 17 richten sich an die meisten Nutzer. Sie eignen sich für Kommunikation, Streaming, Navigation, Social Media, Spiele und alltägliche Fotos.
Pro-Modelle
iPhone-Pro-Modelle bieten vor allem Vorteile bei:
- Kameraausstattung
- Telezoom
- Videoaufnahme
- Displaytechnik
- Speichergrößen
- Gehäusematerialien
- professionellen Anschlüssen oder Aufnahmeformaten
Für Telefonie, Nachrichten, Navigation und normale Schnappschüsse ist der Aufpreis allerdings häufig nicht nötig.
Plus- und Pro-Max-Modelle
Plus- und Pro-Max-Modelle besitzen größere Displays und meist einen größeren Akku. Dafür sind sie schwerer und weniger handlich. Das Pro Max richtet sich zusätzlich an Nutzer, die die umfangreichste Kamera- und Speicherausstattung suchen.
SE-Modelle
Das iPhone SE kombiniert ältere Gehäuseformen mit neueren Chips. Die Modelle besitzen eine Home-Taste und Touch ID. Sie sind interessant für Nutzer, die ein vertrautes Bedienkonzept und ein vergleichsweise kompaktes Gerät bevorzugen.
iPhone Air
Das iPhone Air legt den Schwerpunkt auf geringes Gewicht und ein dünnes Gehäuse. Es ist deshalb für Nutzer geeignet, denen Design und Handlichkeit wichtiger sind als die maximale Kameraausstattung. Der hohe Preis und die ausschließliche Nutzung von eSIM gehören zu den wichtigsten Punkten, die vor dem Kauf geprüft werden sollten.
e-Modelle
Die e-Modelle bilden den günstigeren Einstieg in eine aktuelle iPhone-Familie. Sie übernehmen wichtige Funktionen und den aktuellen Chip, verzichten aber auf einzelne Ausstattungsmerkmale der Standard- oder Pro-Modelle. Beim iPhone 17e betrifft das unter anderem die Kameraausstattung und den Displaykomfort gegenüber dem iPhone 17.
Die wichtigsten Unterschiede nach Technik
Displaygröße und Displaytechnik
Die Displayentwicklung verlief von 3,5 Zoll beim ursprünglichen iPhone über 4 Zoll beim iPhone 5 und 5,5 Zoll beim iPhone 6 Plus bis zu den heutigen großen OLED-Modellen.
Wichtige Meilensteine:
- iPhone 4: Retina-Auflösung
- iPhone 6 und 6 Plus: erste deutlich unterschiedlichen Größen in der Hauptreihe
- iPhone X: OLED und nahezu vollflächiges Display
- iPhone 12 mini: kompaktes OLED-Modell
- Pro-Modelle ab iPhone 13: ProMotion mit bis zu 120 Hertz
- iPhone 17: ProMotion auch im Standardmodell
Eine hohe Bildwiederholrate verbessert vor allem das Scrollen und die Darstellung von Animationen. Auflösung, Helligkeit, Kontrast und HDR-Unterstützung beeinflussen ebenfalls die Bildqualität.
Kamera
Die Kameraauflösung stieg vom 2-Megapixel-Sensor des ersten iPhone über 3 Megapixel beim iPhone 3GS, 5 Megapixel beim iPhone 4 und 8 Megapixel beim iPhone 5 bis zu den aktuellen 48-Megapixel-Kameras.
Die Megapixelzahl allein bestimmt die Fotoqualität jedoch nicht. Ebenso wichtig sind:
- Sensorgröße
- Objektivqualität
- optische Bildstabilisierung
- Bildverarbeitung
- Nachtmodus
- Autofokus
- verfügbare Brennweiten
- Videoauflösung und Tonaufnahme
Das iPhone 7 Plus brachte die Dualkamera, das iPhone 11 den Nachtmodus und eine Ultraweitwinkelkamera. Mit dem iPhone 14 Pro und iPhone 15 erreichte die Hauptkamera 48 Megapixel. Wer häufig Personen, Tiere oder entfernte Motive fotografiert, sollte zusätzlich auf eine echte Telekamera achten.
Anschlüsse
| Modelle | Anschluss |
|---|---|
| iPhone bis iPhone 4s | 30-Pin-Dockanschluss |
| iPhone 5 bis iPhone 14 | Lightning |
| iPhone 15 und neuer | USB-C |
Der Wechsel auf USB-C ist besonders praktisch, wenn bereits Ladegeräte und Kabel für andere aktuelle Geräte vorhanden sind. Beim Gebrauchtkauf bleibt Lightning dennoch relevant, weil viele ältere iPhones diesen Anschluss verwenden.
Biometrische Anmeldung
| Technik | Modelle |
|---|---|
| Touch ID | iPhone 5s bis iPhone 8 sowie SE-Modelle |
| Face ID | iPhone X und spätere Hauptmodelle einschließlich iPhone 17e |
Touch ID erfolgt über die Home-Taste und ist praktisch, wenn das iPhone flach auf dem Tisch liegt. Face ID ermöglicht die Anmeldung über die Gesichtserkennung und schafft mehr Platz für das Display. Welche Variante besser passt, hängt stark von den persönlichen Gewohnheiten ab.
Welche iPhone-Generation ist aktuell empfehlenswert?
Für die meisten Nutzer: iPhone 17
Das iPhone 17 ist die ausgewogene Wahl für den Alltag. Es verbindet ein modernes 6,3-Zoll-OLED-Display mit ProMotion, A19-Chip, Dynamic Island und Unterstützung für Apple Intelligence. Wer keine professionelle Kamera und keinen besonders großen Speicher benötigt, erhält damit die wichtigsten aktuellen Funktionen.
Für preisbewusste Käufer: iPhone 17e
Das iPhone 17e eignet sich für Nutzer, die aktuelle Leistung, 256 GB Basisspeicher und Apple Intelligence wünschen. Abstriche gegenüber dem iPhone 17 liegen vor allem bei Displayfunktionen und Kameraausstattung.
Für ein besonders dünnes und leichtes Gerät: iPhone Air
Das iPhone Air passt zu Nutzern, die ein großes Display in einem sehr dünnen und leichten Gehäuse bevorzugen. Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob der Mobilfunkanbieter eSIM unterstützt. Für maximale Akkulaufzeit und umfangreiche Fotofunktionen ist das Air nicht automatisch die beste Wahl.
Für Fotografie und Video: iPhone 17 Pro oder Pro Max
Das iPhone 17 Pro ist die bessere Wahl für anspruchsvolle Foto- und Videoaufnahmen. Das iPhone 17 Pro Max bietet zusätzlich ein größeres Display und bis zu 2 TB Speicher. Wer das Gerät häufig in einer Hand hält oder transportiert, sollte das höhere Gewicht und die größeren Abmessungen berücksichtigen.
Für den Gebrauchtkauf: iPhone 13, 14 oder 15 Pro
Das iPhone 13 ist ein sinnvoller Kompromiss aus OLED-Display, 5G, Kamera und Softwareunterstützung. Das iPhone 14 ergänzt wichtige Sicherheits- und Notruffunktionen. Das iPhone 15 ist besonders interessant, wenn USB-C und eine 48-Megapixel-Hauptkamera gewünscht sind.
Das iPhone 15 Pro bleibt als Gebrauchtgerät attraktiv, wenn Apple Intelligence wichtig ist. Käufer erhalten außerdem ein Pro-Kamerasystem, müssen aber den Zustand des Akkus und mögliche Reparaturen besonders sorgfältig prüfen.
Wie lange erhalten ältere iPhones neue Software?
Nach Apples aktueller Kompatibilitätsliste unterstützt iOS 27 folgende iPhone-Modelle:
- iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max
- iPhone SE ab der zweiten Generation
- iPhone 12 und neuer
- iPhone 13 und neuer
- iPhone 14 und neuer
- iPhone 15 und neuer
- iPhone 16 und neuer
- iPhone Air
- iPhone 17e
- iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max
Die Kompatibilität mit iOS 27 bedeutet nicht, dass jedes Modell jede neue Funktion erhält. Hardwareabhängige Funktionen haben eigene Voraussetzungen. Apple Intelligence läuft laut Apple auf folgenden iPhones:
- iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max
- allen iPhone-16-Modellen einschließlich iPhone 16e
- iPhone 17e
- iPhone 17
- iPhone Air
- iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max
Die Verfügbarkeit einzelner Funktionen hängt zusätzlich von Land, Sprache und konkreter iOS-Version ab. Für Deutschland und die Europäische Union sollten Nutzer deshalb die jeweilige Funktionsbeschreibung prüfen.
Lohnt sich der Wechsel von einem älteren iPhone?
Vom iPhone 11
Ein Wechsel ist nicht zwingend nötig, wenn Leistung, Akku, Kamera und Speicher noch ausreichen. Sinnvoll wird ein neues Modell besonders bei diesen Wünschen:
- Apple Intelligence
- USB-C
- bessere Nacht- und Videofunktionen
- längere Akkulaufzeit
- modernere Displaytechnik
- aktuelle Sicherheits- und Satellitenfunktionen
Das iPhone 11 unterstützt iOS 27, doch daraus lässt sich die Unterstützung künftiger iOS-Versionen nicht sicher ableiten.
Vom iPhone 12 oder iPhone 13
Beide Generationen bleiben für viele Alltagsaufgaben geeignet und stehen auf Apples iOS-27-Kompatibilitätsliste. Ein Wechsel lohnt sich vor allem bei einem deutlich schwächeren Akku, bei Bedarf an Apple Intelligence, bei einem Wechsel zu USB-C oder bei höheren Ansprüchen an Kamera und Display.
Wer mit dem iPhone 12 oder 13 zufrieden ist und diese Funktionen nicht benötigt, kann das Gerät weiterverwenden.
Von einem iPhone 6, 7, 8 oder älteren SE
Bei diesen Modellen fallen die Unterschiede zu aktuellen Geräten besonders deutlich aus. Ein Wechsel bringt unter anderem:
- aktuelle Softwareunterstützung
- schnellere Prozessoren
- bessere Kameras
- moderne Mobilfunkstandards
- längere Akkulaufzeit bei vergleichbarem Zustand
- aktuelle Sicherheitsfunktionen
Wer Touch ID und die Home-Taste behalten möchte, findet diese Bedienung weiterhin bei den SE-Modellen. Bei allen anderen aktuellen Hauptmodellen setzt Apple auf Face ID.
Worauf kommt es beim Gebrauchtkauf an?
Der Softwarestand allein reicht für die Bewertung eines gebrauchten iPhones nicht aus. Prüfen Sie vor dem Kauf:
- Batteriezustand: Eine stark gealterte Batterie verkürzt die Laufzeit und kann zusätzliche Kosten verursachen.
- Aktivierungssperre: Das Gerät muss aus dem Apple-Konto des Vorbesitzers entfernt sein.
- Face ID oder Touch ID: Die biometrische Anmeldung sollte vollständig funktionieren.
- Display: Achten Sie auf Risse, Kratzer, Einbrenneffekte und nicht originale Ersatzteile.
- Kameras und Mikrofone: Testen Sie Fotos, Video, Lautsprecher und Telefonie.
- Anschluss: Prüfen Sie Lightning oder USB-C auf Verschmutzung und Wackelkontakte.
- Speicher: 64 GB reichen für viele Nutzer nicht mehr aus, wenn viele Fotos und Videos gespeichert werden.
- Reparaturhistorie: Nicht fachgerecht reparierte Geräte können bei Kamera, Display oder Gesichtserkennung Probleme verursachen.
- SIM-Unterstützung: Bei neueren oder importierten Geräten sollte die Nutzung von eSIM geprüft werden.
- Herkunft: Kaufbeleg und nachvollziehbare Herkunft reduzieren das Risiko eines gesperrten oder falsch beschriebenen Geräts.
Ein iPhone 13 ist häufig die passende Wahl für einen ausgewogenen Gebrauchtkauf. Wer USB-C bevorzugt, sollte gezielt nach einem iPhone 15 suchen. Wer Apple Intelligence benötigt, sollte mindestens ein iPhone 15 Pro oder ein neueres kompatibles Modell einplanen.
Häufige Fragen zu iPhone-Generationen
Was war die erste iPhone-Generation?
Das erste iPhone wurde 2007 vorgestellt. Es besaß einen Multi-Touch-Bildschirm, EDGE, WLAN, Bluetooth und eine 2-Megapixel-Kamera. Der App Store kam erst 2008 mit dem iPhone 3G.
Welche iPhone-Generation ist die neueste?
Zur aktuellen iPhone-Familie gehören im Jahr 2026 das iPhone 17e, iPhone 17, iPhone Air, iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max. Apple führt außerdem das iPhone 16 im Sortiment.
Welche iPhones erhalten iOS 27?
iOS 27 ist laut Apples Kompatibilitätsliste für das iPhone 11 und neuere Modelle sowie für das iPhone SE ab der zweiten Generation vorgesehen.
Welche iPhones unterstützen Apple Intelligence?
Unterstützt werden laut Apple das iPhone 15 Pro, iPhone 15 Pro Max, alle iPhone-16-Modelle einschließlich iPhone 16e sowie die Modelle der iPhone-17-Familie, das iPhone Air und die iPhone-17-Pro-Modelle.
Ist ein iPhone 12 oder iPhone 13 noch sinnvoll?
Ja, beide Modelle eignen sich weiterhin für viele Alltagsaufgaben und unterstützen iOS 27. Ein Wechsel lohnt sich vor allem wegen Apple Intelligence, USB-C, einer besseren Kamera, längerer Akkulaufzeit oder modernerer Displaytechnik.
Was ist der Unterschied zwischen iPhone 17e, iPhone 17 und iPhone Air?
Das iPhone 17e ist der günstigere Einstieg mit A19-Chip, 256 GB Basisspeicher und Apple Intelligence. Das iPhone 17 bietet ein moderneres Display mit ProMotion und eine umfangreichere Ausstattung. Das iPhone Air richtet sich mit großem Display, besonders dünnem Gehäuse und geringem Gewicht an designorientierte Käufer. Es verwendet ausschließlich eSIM.
Welches gebrauchte iPhone ist empfehlenswert?
Das iPhone 13 bietet einen guten Ausgleich aus Preis, OLED-Display, 5G und Kamera. Das iPhone 15 ist wegen USB-C und der 48-Megapixel-Hauptkamera interessant. Für Apple Intelligence eignet sich ein gebrauchtes iPhone 15 Pro, sofern Akku und Reparaturzustand stimmen.
Ist ein Pro-Modell grundsätzlich besser?
Ein Pro-Modell bietet mehr Kamera-, Display- und Speicherfunktionen. Für Telefonie, Nachrichten, Streaming, Navigation und normale Fotos reicht ein Standardmodell jedoch häufig aus. Die passende Generation hängt deshalb stärker vom persönlichen Nutzungsprofil als vom Zusatz „Pro“ ab.