Sicherheit & Apps
AirDroid: Was kann die App und lohnt sie sich?
AirDroid verbindet ein Android-Smartphone mit einem Computer, Tablet oder einem anderen Mobilgerät. Dadurch lassen sich Dateien übertragen, SMS am Rechner bearbeiten, Benachrichtigungen anzeigen, der Bildschirm spiegeln und bestimmte Funktionen aus der Ferne steuern. Die Verbindung funktioniert kabellos, entweder im selben WLAN oder über das Internet.
Für die meisten privaten Nutzer ist AirDroid Personal die passende Variante. AirDroid Business richtet sich an Unternehmen und Schulen, die viele Geräte zentral verwalten müssen. Für eine einmalige technische Hilfe bei einer anderen Person ist AirDroid Remote Support meist geeigneter als die persönliche Geräteverwaltung.
Was ist AirDroid?
AirDroid ist eine Produktfamilie des Anbieters Sand Studio. Die einzelnen Angebote verfolgen unterschiedliche Ziele:
| Produkt | Zweck |
|---|---|
| AirDroid Personal | Android-Geräte mit Computer oder Mobilgeräten verbinden |
| AirDroid Business | Smartphones und Tablets zentral verwalten |
| AirDroid Remote Support | Andere Personen per Fernzugriff unterstützen |
| AirMirror | Ein Android-Gerät von einem anderen Mobilgerät aus bedienen |
| AirDroid Cast | Bildschirme für Präsentationen, Schulungen und Meetings übertragen |
| AirDroid Parental Control | Familien- und Kindersicherheitsfunktionen |
AirDroid Personal ist der Nachfolger des bekannten Grundgedankens aus der ursprünglichen Web-App: Das Smartphone bleibt in der Hand oder liegt neben dem Rechner, während der Nutzer viele Inhalte über eine größere Oberfläche verwaltet.
Was kann AirDroid Personal?
AirDroid Personal bündelt Aufgaben, für die sonst einzelne Apps oder ein USB-Kabel nötig wären. Der genaue Funktionsumfang hängt vom verwendeten Gerät, der Verbindung und dem jeweiligen Programm ab.
Zu den wichtigsten Funktionen gehören:
- Fotos, Videos, Dokumente und andere Dateien übertragen
- Dateien am Computer hoch- und herunterladen, umbenennen, löschen und suchen
- Inhalte zwischen Android, Windows, macOS, iOS und einem Webbrowser austauschen
- den Android-Bildschirm am Computer spiegeln
- ein Android-Gerät vom Computer aus fernsteuern
- SMS am PC lesen und über die Tastatur beantworten
- Benachrichtigungen des Smartphones am Rechner anzeigen
- Kontakte und bestimmte Telefonfunktionen verwalten
- die Kamera eines Android-Geräts aus der Ferne aufrufen
- Fotos und Videos auf einem Computer sichern
- ein verknüpftes Gerät suchen oder Daten über die Webversion löschen
Nicht jede Funktion steht in jedem Client bereit. Die Webversion, die Desktop-Anwendung und die mobilen Apps haben teilweise unterschiedliche Schwerpunkte. Wer beispielsweise Benachrichtigungen verwalten oder eine PC-Tastatur für das Smartphone verwenden möchte, sollte den Funktionsumfang des jeweiligen Desktop-Clients prüfen.
AirDroid ohne Kabel nutzen
AirDroid arbeitet drahtlos. Für die Einrichtung wird die Android-App aus dem offiziellen Google Play Store installiert. Danach lässt sich das Smartphone mit einem AirDroid-Konto und einem Computer verbinden.
Je nach Situation stehen zwei Verbindungsarten zur Verfügung:
Verbindung im selben WLAN
Befinden sich Smartphone und Computer im gleichen heimischen WLAN, können sie direkt miteinander kommunizieren. Diese Variante eignet sich besonders für große Dateien wie Videos oder umfangreiche Fotosammlungen.
Beispiel: Nach einem Urlaub sollen mehrere Gigabyte Fotos auf den Rechner kopiert werden. Der Nutzer verbindet beide Geräte mit dem eigenen WLAN, öffnet AirDroid und überträgt die Dateien über die Funktion für Dateiübertragungen.
Verbindung über das Internet
Eine entfernte Verbindung funktioniert auch, wenn sich Smartphone und Computer nicht im selben Netzwerk befinden. Das ist praktisch, wenn jemand unterwegs auf Dateien zugreifen oder eine andere Person bei der Bedienung unterstützen soll.
Bei entfernten Übertragungen läuft der Datenverkehr über die Infrastruktur des Anbieters. Das führt zu Einschränkungen in der kostenlosen Version und ist für datensensible Inhalte besonders zu beachten.
Dateien zwischen Smartphone und PC übertragen
Die Dateiübertragung gehört zu den unkompliziertesten Einsatzbereichen von AirDroid. Nach der Verbindung erscheint der Speicher des Smartphones in der AirDroid-Oberfläche. Der Nutzer kann Dateien auswählen und auf den Computer übertragen oder neue Dateien auf das Android-Gerät kopieren.
Das ist hilfreich, wenn:
- Fotos ohne USB-Kabel gesichert werden sollen;
- Dokumente schnell auf dem Smartphone benötigt werden;
- eine APK-Datei auf ein Android-Gerät übertragen werden soll;
- Videos vom Smartphone auf einem größeren Bildschirm angesehen werden sollen;
- mehrere Dateien zwischen verschiedenen Geräten ausgetauscht werden.
Für eine gelegentliche Übertragung einzelner Fotos ist AirDroid allerdings nicht immer die einfachste Lösung. Androids Quick Share genügt häufig, wenn sich die Geräte in der Nähe befinden. AirDroid spielt seine Stärken aus, sobald zusätzlich Fernzugriff, SMS, Benachrichtigungen oder Dateiverwaltung gefragt sind.
Android-Bildschirm spiegeln und fernsteuern
AirDroid kann den Bildschirm eines Android-Geräts auf einem Computer anzeigen. Die Bildschirmspiegelung ist beispielsweise nützlich, um:
- Inhalte auf einem größeren Monitor zu zeigen;
- eine Smartphone-Funktion am PC zu erklären;
- mobile Spiele oder Apps am Computer zu bedienen;
- bei technischen Problemen aus der Ferne zu helfen.
Die Fernsteuerung geht über die reine Anzeige hinaus. Je nach Android-Gerät und aktivierten Berechtigungen lässt sich das Smartphone mit Maus und Tastatur bedienen. Einige Geräte benötigen dafür zusätzliche Einstellungen oder eine technische Zusatzkomponente. Die Unterstützung fällt deshalb je nach Hersteller und Android-Version unterschiedlich aus.
Wer nur kurzfristig einer anderen Person helfen möchte, sollte die Funktion für Fernsupport prüfen. AirDroid Remote Support arbeitet mit einem Verbindungscode und ist für einzelne Hilfesitzungen gedacht. AirDroid Personal passt besser zur regelmäßigen Verwaltung des eigenen Smartphones.
SMS und Benachrichtigungen am Computer
AirDroid zeigt SMS auf dem Computer an und ermöglicht die Eingabe über eine normale PC-Tastatur. Die Nachricht wird weiterhin über das Smartphone versendet. Das Smartphone bleibt also für die Mobilfunkverbindung zuständig.
Auch Benachrichtigungen lassen sich am Rechner anzeigen. Das kann den Alltag erleichtern, wenn das Telefon während der Arbeit nicht ständig in die Hand genommen werden soll. Gleichzeitig erhält AirDroid dadurch Einblick in Inhalte, die in Benachrichtigungen erscheinen. Nutzer sollten diese Funktion nur aktivieren, wenn sie den Zugriff auf dem Computer wirklich benötigen.
Auf einem gemeinsam genutzten oder öffentlich zugänglichen Rechner sollten SMS und Benachrichtigungen nicht geöffnet werden. Nach der Nutzung empfiehlt es sich, das Konto abzumelden und die Sitzung im AirDroid-Konto zu beenden.
Ein altes Android-Handy als Kamera verwenden
AirDroid Personal kann die Kamera eines Android-Geräts aus der Ferne aufrufen. Dadurch lässt sich beispielsweise ein älteres Smartphone als zusätzliche Kamera im eigenen Haushalt einsetzen.
Für diese Funktion muss AirDroid auf dem Smartphone laufen und die nötigen Zugriffsrechte erhalten. Je nach Gerät gelten zusätzliche Einschränkungen. Die Audiofunktion ist nach den Herstellerangaben an einen kostenpflichtigen Tarif gebunden.
Der Einsatz sollte auf den eigenen Besitz und eine klare Zustimmung aller betroffenen Personen beschränkt bleiben. Eine heimliche Überwachung anderer Menschen ist rechtlich und ethisch problematisch.
Kostenlose Version und Premium-Tarif
AirDroid Personal lässt sich kostenlos nutzen. Die kostenlose Variante reicht für einfache Aufgaben, hat aber Grenzen bei Geräten und entfernten Übertragungen.
Nach den derzeit verfügbaren Preisangaben kostet AirDroid Personal Premium:
- 3,99 US-Dollar pro Monat bei monatlicher Zahlung;
- 29,99 US-Dollar pro Jahr bei jährlicher Zahlung.
Der tatsächliche Betrag kann je nach Land, Währung, Steuern und Aktion abweichen. Die kostenlose Fernübertragung ist auf 30 MB pro Datei begrenzt. Im Premium-Tarif steigt diese Grenze auf 1 GB pro Datei. Lokale Übertragungen im selben Netzwerk werden als unbegrenzt beschrieben.
Bei der Zahl der Geräte unterscheiden die Produktangaben offenbar zwischen verknüpften Geräten und gleichzeitig nutzbaren Verbindungen. Eine pauschale Aussage wie „Premium unterstützt zehn Geräte gleichzeitig“ wäre daher irreführend. Nutzer sollten die Tarifdetails vor dem Kauf direkt in der App oder auf der aktuellen Preisseite prüfen.
Wann reicht die kostenlose Version?
Die kostenlose Version passt, wenn Dateien hauptsächlich im eigenen WLAN übertragen werden und nur ein Android-Gerät verbunden werden soll. Für gelegentliche Aufgaben wie das Kopieren von Fotos oder das Beantworten einzelner SMS ist ein kostenpflichtiger Tarif nicht zwingend erforderlich.
Premium lohnt sich eher, wenn regelmäßig entfernte Verbindungen, größere Dateien oder zusätzliche Fernzugriffsfunktionen benötigt werden.
AirDroid Business für mehrere Geräte
AirDroid Business richtet sich an Unternehmen, Schulen, Dienstleister und andere Organisationen. Der Dienst bietet Funktionen für die zentrale Geräteverwaltung, Fernwartung, Richtlinien, Rollen und Kiosk-Modi.
Ein Kiosk-Modus beschränkt ein Gerät auf bestimmte Apps oder Aufgaben. Ein Unternehmen kann beispielsweise Tablets für eine Ausstellung, ein Lager oder einen Kundenschalter vorbereiten und die erlaubte Nutzung zentral festlegen.
Die laut Preisseite genannten Business-Tarife werden jährlich und pro Gerät berechnet:
| Tarif | Preis pro Gerät und Jahr |
|---|---|
| Basic | 12 US-Dollar |
| Standard | 21 US-Dollar |
| Enterprise | 33 US-Dollar |
Für AirDroid Business gilt eine Mindestabnahme von zehn Geräten. Die Preise lassen sich deshalb nicht direkt mit AirDroid Personal vergleichen. Personal ist für einzelne Nutzer gedacht, Business für verwaltete Geräte mit zusätzlichen Verwaltungs- und Kontrollfunktionen.
Ist AirDroid sicher?
Für entfernte Verbindungen verwendet AirDroid nach Angaben des Herstellers unter anderem HTTPS beziehungsweise WSS. Der Anbieter beschreibt außerdem Verschlüsselung und für bestimmte Clients eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Dateien können bei einer entfernten Übertragung vorübergehend verschlüsselt auf Servern gespeichert und anschließend gelöscht werden.
Diese Angaben gelten nicht automatisch für jede Funktion und jede Verbindungsart. Der Anbieter nennt unterschiedliche technische Wege, darunter TLS sowie TCP- und UDP-Verbindungen. Deshalb sollte AirDroid nicht pauschal als vollständig Ende-zu-Ende-verschlüsselt für alle Szenarien bezeichnet werden.
Für die private Nutzung gelten folgende Regeln:
- Lokale Übertragungen sollten im eigenen, geschützten WLAN erfolgen.
- Unverschlüsselte lokale Modi gehören nicht in öffentliche oder fremde Netzwerke.
- Fernzugriff sollte nur aktiviert werden, wenn er tatsächlich gebraucht wird.
- Das AirDroid-Passwort sollte lang, einzigartig und nicht für andere Dienste verwendet werden.
- Die Anmeldung sollte, sofern verfügbar, durch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung geschützt werden.
- Nach einer Support-Sitzung sollten Verbindungen und Berechtigungen wieder deaktiviert werden.
AirDroid hatte in älteren Versionen dokumentierte Sicherheitsprobleme. Dazu gehören unter anderem die Schwachstellen CVE-2015-5661 und CVE-2019-9599 sowie eine Sicherheitsanalyse aus dem Jahr 2016. Diese Befunde betreffen historische Versionen und belegen keine ungepatchte Schwachstelle in der aktuellen Ausgabe. Sie zeigen dennoch, warum regelmäßige Updates und eine sparsame Rechtevergabe wichtig bleiben.
Welche Berechtigungen benötigt AirDroid?
Der Zugriff hängt von den aktivierten Funktionen ab. Für SMS, Benachrichtigungen, Kontakte, Kamera, Standort oder Fernsteuerung sind zusätzliche Android-Berechtigungen erforderlich.
AirDroid bündelt diese Einstellungen im Bereich Sicherheit und Fernzugriff. Dort können Nutzer einzelne Funktionen aktivieren oder deaktivieren. Wer nur Dateien übertragen möchte, muss nicht automatisch alle Fernzugriffsrechte freigeben.
Sinnvoll ist eine Prüfung in drei Schritten:
- Nur die Rechte aktivieren, die zur gewünschten Funktion gehören.
- Nicht benötigte Rechte nach der Nutzung wieder entziehen.
- Prüfen, ob Benachrichtigungen vertrauliche Inhalte auf dem Computer anzeigen.
Bei sensiblen Daten sollte außerdem berücksichtigt werden, dass ein Konto und entfernte Verbindungen eine Verarbeitung über die Infrastruktur des Anbieters einbeziehen können. In der Datenschutzerklärung werden unter anderem Kontoangaben, IP-Adresse, Geräteinformationen, Nutzungsdaten und Supportinformationen genannt. Daten können nach diesen Angaben auf Cloudservern in verschiedenen Ländern gespeichert und verarbeitet werden.
Die Angaben zur Datensicherheit im Google Play Store stammen vom Anbieter und können je nach App-Version, Region und Nutzung abweichen. Sie ersetzen keine vollständige technische Prüfung des Datenverkehrs.
AirDroid oder eine Alternative?
AirDroid ist besonders stark, wenn mehrere Funktionen zusammenkommen. Für eine einzelne Aufgabe gibt es oft schlankere Lösungen.
Quick Share
Quick Share eignet sich für die direkte Übertragung von Fotos, Videos und Dokumenten zwischen Geräten in der Nähe. Auf Android ist die Funktion grundsätzlich ab Android 6 verfügbar. Für Windows werden 64-Bit-Versionen von Windows 10 oder neuer unterstützt.
Quick Share benötigt keine vollständige Smartphone-Verwaltung. Es bietet jedoch nicht denselben Schwerpunkt bei SMS, Benachrichtigungen, Fernsteuerung, Kamera und Webzugriff.
KDE Connect
KDE Connect verbindet Smartphone und Computer über das lokale Netzwerk. Unterstützt werden unter anderem Datei- und Linkübertragung, gemeinsame Zwischenablage, Benachrichtigungen, Fernbedienung und das Auffinden des Telefons. Die Software ist für Linux, Windows, macOS, Android und iOS verfügbar.
Für Linux-Nutzer ist KDE Connect eine interessante Alternative, weil AirDroid dort hauptsächlich über den Browser genutzt wird. Eine vollständige Fernsteuerung, Kameranutzung oder zentrale Geräteverwaltung ersetzt KDE Connect jedoch nicht in jedem Fall.
| Bedarf | Passende Lösung |
|---|---|
| Einzelne Fotos in der Nähe übertragen | Quick Share |
| Smartphone und Linux-Rechner verbinden | KDE Connect |
| Android vom PC aus bedienen | AirDroid Personal |
| SMS und Benachrichtigungen am PC nutzen | AirDroid Personal |
| Einer anderen Person kurzfristig helfen | AirDroid Remote Support |
| Viele Geräte zentral verwalten | AirDroid Business |
| Möglichst wenig Konto- und Cloud-Abhängigkeit | Lokale Alternativen prüfen |
Für wen lohnt sich AirDroid?
AirDroid Personal passt gut, wenn …
- regelmäßig Dateien kabellos übertragen werden;
- ein Android-Smartphone vom Computer aus bedient werden soll;
- SMS und Benachrichtigungen am Rechner benötigt werden;
- der Bildschirm oder die Kamera aus der Ferne erreichbar sein soll;
- mehrere eigene Geräte über eine Oberfläche verbunden werden sollen.
Eine Alternative ist sinnvoller, wenn …
- nur gelegentlich Fotos in der Nähe übertragen werden;
- keine weitreichenden Berechtigungen gewünscht sind;
- keine Konto- oder Cloud-Infrastruktur verwendet werden soll;
- ausschließlich ein iPhone fernbedient werden soll;
- eine professionelle Verwaltung mit Rollen, Richtlinien und Compliance-Anforderungen nötig ist.
Einrichtung in wenigen Schritten
- AirDroid aus dem offiziellen Google Play Store installieren.
- Ein Konto anlegen oder eine unterstützte Anmeldemethode verwenden.
- Das Smartphone mit einem Computer, der Webversion oder dem Desktop-Programm verbinden.
- Nur die Funktionen freigeben, die Sie benötigen.
- Für große Dateien möglichst das eigene WLAN verwenden.
- Nach der Nutzung den Fernzugriff und überflüssige Berechtigungen deaktivieren.
Auf einem fremden Computer sollte die Webversion nur vorübergehend verwendet werden. Das Passwort darf nicht im Browser gespeichert werden. Nach der Sitzung müssen Nutzer das Konto abmelden und die Browserdaten bei Bedarf löschen.
Häufige Fragen zu AirDroid
Was genau macht AirDroid?
AirDroid verbindet Android-Geräte mit Computern und anderen Mobilgeräten. Je nach Produkt lassen sich Dateien übertragen, SMS und Benachrichtigungen verwalten, Bildschirme spiegeln, Geräte fernsteuern oder mehrere Smartphones zentral administrieren.
Ist AirDroid kostenlos?
AirDroid Personal bietet eine kostenlose Version. Sie ist bei entfernten Dateiübertragungen und teilweise bei der Geräteanzahl eingeschränkt. Premium kostet nach den verfügbaren Preisangaben 3,99 US-Dollar monatlich oder 29,99 US-Dollar jährlich. Preise können sich ändern.
Kann ich Dateien ohne Kabel übertragen?
Ja. AirDroid überträgt Dateien drahtlos über das lokale WLAN oder eine entfernte Internetverbindung. Für große Dateien ist das eigene WLAN meist die passendere Wahl.
Funktioniert AirDroid mit iPhone und Mac?
AirDroid Personal unterstützt Verbindungen mit Android, iOS, Windows und macOS. Der Funktionsumfang bleibt dabei abhängig vom Gerät unterschiedlich. Die weitreichenden Fernsteuerungsfunktionen richten sich vor allem an Android-Geräte.
Kann AirDroid ein Android-Handy fernsteuern?
Ja, bestimmte Android-Geräte lassen sich fernsteuern. Dafür müssen zusätzliche Berechtigungen und je nach Hersteller weitere Voraussetzungen erfüllt sein.
Werden Dateien auf Server hochgeladen?
Bei entfernten Verbindungen können Dateien und Verbindungsdaten über die Infrastruktur des Anbieters laufen. Für lokale Übertragungen im eigenen WLAN ist die Situation anders. Wer besonders datensensible Inhalte verarbeitet, sollte lokale Alternativen und die jeweiligen Datenschutzeinstellungen prüfen.
Was ist der Unterschied zwischen Personal und Business?
AirDroid Personal richtet sich an Privatnutzer und die Verwaltung eigener Geräte. AirDroid Business bietet zusätzlich zentrale Verwaltung, Rollen, Richtlinien, Fernwartung und Kiosk-Funktionen für Organisationen.
Ist Quick Share eine bessere Alternative?
Für einzelne Dateiübertragungen zwischen Geräten in der Nähe ist Quick Share häufig einfacher. AirDroid bietet mehr Funktionen rund um Fernzugriff, SMS, Benachrichtigungen, Bildschirmspiegelung und Geräteverwaltung.
Fazit
AirDroid lohnt sich vor allem dann, wenn mehr als eine einfache Dateiübertragung gefragt ist. AirDroid Personal verbindet Android mit Computer und Browser, unterstützt SMS und Benachrichtigungen und bietet Funktionen für Bildschirmspiegelung, Fernsteuerung und Kamerazugriff.
Für reine Übertragungen in der Nähe sind Quick Share oder KDE Connect oft schlanker. Wer AirDroid nutzt, sollte die passende Produktvariante wählen, nur notwendige Berechtigungen vergeben und entfernte Verbindungen bewusst einsetzen. Für Unternehmen mit vielen Geräten ist AirDroid Business die geeignetere Lösung, während AirDroid Remote Support besser zu einzelnen Hilfesitzungen passt.